Barcamp-Format, organisatorische und technische Umsetzung

In diesem Thema sollen Ideen und Vorschläge zum Aussehen und benötigten Features gesammelt werden.

Erste Überlegungen
Wie lange sollen Sessions sein?

  • 30 Minuten-Blöcke, mehrere auswählbar

  • wiederholende Sessions (selbe Session, merfach) / aufeinander aufbauende Sessions

Dauerbarcamp UND Campdays oder NUR Dauerbarcamp?

  • NUR Dauerbarcamp, Offlinetage farbig markiert / Labels (Online/Offline, Campdays)

Welche Rollen git es?
Für Session:

  • Sessionleiter
  • Sessionteilnehmer
  • Experte

Generell:

  • Moderator
  • Administratoren
  • Teilnehmenden

Expertenteams?

  • Nur Chaträume verlinken
  • Ein Chatraum pro Kategorie

Features

  • Skills
  • Sessionrequests/-angebote, Interesse-Button, Angebots-Button
  • Lables, Tags -> Kategorien
  • Moderationstool:
    Sessions canceln/editieren
    Sessions tags/labels hinzufügen
  • Anleitung
  • Ich brauche Hilfe
  • Räume

Skills:

  • Teilnehmer die Skills bereits haben werden hervorgehoben
  • Skills werden durch Sessions erhalten
  • Skills können für Sessions erforderlich sein
  • Leute können Skills selbst eintragen
  • Skills abgestuft (z.B Level 1, 2, 3, 4 ,5)
  • Je Level: Bedeutung
  • Kategorien z.B. Mechatronik
  • Einstellungensoption: Skills für alle Sichtbar, Standart: Ja
  • Leute mit diesem Skill
  • Sessions mit diesem Skill

Labels:

  • Online
  • Offline
  • Campday
  • Kategorie
  • Schwierigkeit (Anfänger, Fortgeschritten, Experten)

Aussehen:

  • Wochenauswahl
  • 10-20 Uhr, Rest scrollen
  • Aleksis Stundenplantool

Räume:

  • BBB
  • Jitsi
  • Offline

Wir brauchen eine Session an der wir anfangen können das Sessionplanungstool zu planen und zu entwickeln.
An welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit hättet ihr dazu Zeit?

Donnerstag 16:00
Freitag ab 14:00

Es sollte möglich sein, Session-Formate anzulegen, z.B.:

  • Frontal-Session (Experte zeigt und erklärt
  • Experimentier-Session (alle gemeinsam probieren etwas Neues aus, was noch keiner so richtig kann
  • Flipped Classroom (es gibt Vorbereitungsmaterial, mit dem sich vor der Session alle auf ein bestimmtes Niveau bringen

Donnerstag 16:30
Freitag 16:30

Donnerstag 16:30
Freitag 16:30

Donnerstag ab 16:30 Uhr
Freitag ab 16:00 Uhr

Dienstag + Mittwoch ab 16 Uhr

Ich würde dann Vorschlagen, dass wir das entweder Donnerstag oder Freitag ab 16:30 machen.
Tom, kannst du das irgendwie hinkriegen?

Ich kann das, wenn ich nicht im Büro bin, ggf. nebenbei machen. Aber ich kann mich zu diesen Zeiten auf keinen Fall fest dafür commiten.

Dann würden wir die erste Session morgen 19:00 machen.

Morgen geht bei mir nicht. Am Wochenende hätte ich ganztägig Zeit!

Man könnte auch einfach keine Session-Formate vorgeben, sondern diese im Frontend konfigurieren.

Und am Wichtigsten:
Einen Guten(und Schönen) Darkmode!

-Lukas

Session-Protokolle vom 18. Dezember 2020

Dokumentation der Barcamp-Entwicklung

  • Wir wollen eine Dokumentation, die anderen Leuten ermöglicht, den Kern unserer Ideen auch auf ihre eigenen Projekte anzuwenden
  • Damit das möglich wird, haben wir entschieden, die skill-basierte Barcamp-Methode als zentrales methodisches Modul darzustellen und von LEOPARD und der Barcamp-Software zu trennen
    • Die Methode nennen wir SkillFlux
  • Unsere Videoreihe wollen wir in drei Teile teilen:
    • Einführungsvideo
      • Worum geht es eigentlich? Vorstellung der Kernideen (Jugendpartizipation, synchrones Lernen, selbstbestimmtes Lernen, offene Formate, Sills, Skill-Sets und Skill-Transitions)
      • Rückblick — Wie kommen wir eigentlich darauf (Grundidee Jugendpartizipation, Workshops von Jugend für Jugend, Teamstruktur, Skill-Beurteilung der pädagogischen Leitung, hin zum Barcamp-Format)
      • Entwicklung des Themas Skill-Transitions
    • Technik — Planungstool, etc.)
    • Video-Blog über die Weiterentwicklung

Modellierung der Skills und Transitions

Die SkillFlux-Methode basiert auf den folgenden Konstrukten:

  • Es gibt einen Pool von Skills. Diese definieren jeweils eine Kompetenz. Diese kann sehr weit oder sehr eng gefasst sein und es können Skills und Sub-Skills strukturiert werden.
  • Es gibt Skill-Sets. Diese kombinieren mehrere Skills, die zu einem gewissen Kontext zusammengehören.
  • Eine Person hat zu jedem Zeitpunkt ein bestimmtes Skill-Set, das alle bekannten Kompetenzen enthält, die die Person hat (unabhängig vom Weg, auf dem diese erreicht wurden).
  • Es finden Sessions statt und jeder Session sind zwei Skill-Sets zugeordnet:
    • Anforderungen — eine Person, die an der Session teilnehmen móchte, sollte diese Skills als Subset ihres eigenen, aktuellen Skill-Sets haben
    • Erwerb — dieses Skill-Set kann eine Person durch Teilnahme an der Session zusätzlich erwerben; nach der Session werden diese Skills Teil des Skill-Sets der Person. Den Erwerb neuer Skills nennen wir Transition.
  • Den Skills in einem Skill-Set kann zugeordnet werden, wie umfangreich man diesen Skill beherrscht. Diese Bewertung kann durch Assessment oder Self-Assessment vorgenommen werden.

Haben Skills selber Voraussetzungen?

Die Frage war, ob man pro Skill auch hinterlegen sollte, welche Skills vorher erworben werden müssen. Diese Frage hat das Team mit Nein beantwortet. Anforderungen sind nur als Anforderungs-Skill-Set an Sessions gebunden, weil:

  • Technisch gesehen kann man einfacher neue Skills hinzufügen, ohne an dieser Stelle Abhängigkeitsprobleme zu bekommen
  • Skills können auf vielen unterschiedlichen Wegen erworben werden, auf diese sollte man sich nicht von vornherein festlegen
    • Es ist so leichter, verschiedenartige Sessions anzubieten, die zu ähnlichen Zielen führen, aber für unterschiedliche Ausgangs-Skill-Sets geeignet sind

Kann man Skills erwerben, ohne an einer Session teilzunehmen?

Viele Personen haben schon vor der Teilnahme am LEOPARD-Camp (oder anderen Systemen, die SkillFlux benutzen) ein Skill-Set. Dieses sollten sie als “erworben” einbringen können.

Jeder Skill-Erwerb sollte eine transition sien. Transitionen können aber auch extern stattfinden. Dafür kann eine Person selber eine transition anlegen, in der sie dokumentiert:

  • Welches Skill-Set habe ich erreicht?
  • Was habe ich getan, um dieses Skill-Set zu erreichen?

Was sind Barcamp-Sessions?

Die Idee des Skill-Erwerbs wird komplett vom Barcamp-Konzept getrennt. Die SkillFlux-Methode definiert Transitionen (Anforderungs- und Erwerbs-Skill-Set) und diese Transitionen können Sessions zugeordnet werden.

  • Montag 15:00
  • Montag 19:00
  • Dienstag 15:00
  • Dienstag 17:30

0 Teilnehmer

Ein paar Fragen und Gedanken, die mir auf dem Weg zum Supermarkt noch gekommen sind:

  • Personen könnten nicht nur ein aktuelles Skill-Set haben, sondern auch Ziel-Skill-Sets.
    • Sie können definieren, welche Skills sie gerne (in einem bestimmten Zeitraum oder auch nicht) erreichen wollen
    • Dadurch kann man auch Lehrplanziele definieren, wenn man ein Legacy-Schulkonzept abbilden muss
    • Im Teckids-Kontext können so auch die vereinbarten Ziele des Vereinsjahres dokumentiert werden
  • Auf der technischen Seite könnten wir Werkzeuge entwickeln, mit denen man Wege zu einem Skill-Set planen kann
    • Welche Ziel-Skill-Sets sind erreichbar?
      • Auf welchen Wegen, d.h. über welche Transitionen, sind diese erreichbar?
      • Können alle Personen von ihrem aktuellen Skill-Set aus ihre Ziel-Skill-Sets oder bestimmte Ziel-Skill-Sets erreichen?
    • Hierdurch wird das ganze Konzept ein sehr informatisches — wir wenden informatische Methoden und Modelle (Endliche Automaten / Finite State Machines) auf Lernprozesse an
  • Die Methode ist sehr flexibel und vielfältig anwendbar
    • Abgegrenzte Veranstaltungsreihen zu begrenzten Themen
      • z.B. das LEOPARD-Camp, aber auch Junior-Uni, COder-Dojos,…
    • Abbildung der (Lehrplan)ziele eines traditionellen Schulsystems
      • Kombination moderner/agiler/offener Formate mit traditionellen Unterrichtsstunden möglich
      • Hybridbetrieb mit regulärem Schulunterricht möglich
      • Präsenz- und Distanzunterricht möglich
      • Synchrones und asynchrones lernen möglich
    • Nutzung nur in einzelnen Klassen/Fachbereichen/… einer Schule und Integration in den Regelunterricht, dauerhaft oder als Übergang
    • Selbstlern-Sessions, Lerngruppen, alternative Sessions unter Lernenden, externe Transitionen ermöglichen, Skills auch mit individueller Abweichung von angebotenten Sessions (Transitionen) zu erreichen
    • Kombinierbar mit vielfältigen pädagogischen und didaktischen Ansätzen, insebesondere Montessori

Feedback und Diskussion gerne auch schon vor der nächsten Session hier.

Ergebnis der Terminumfrage: Der nächste Termin wird Montag 19:00.

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Session-Bericht von der Technik-Session am 21. Dezember 2020

Wir haben das grundlegende Datenmodell hinter der SkillFlux-Methode entworfen: https://edugit.org/LEOPARD/SkillFlux/django-skillflux/-/blob/29a12876b21255282f5a5815787d70709f329fed/skillflux/models.py

Sessionbericht vom 21. Februar 2021 über die Organisation von Sessions

Beim LEOPARD-BarCamp haben wir eine Session zum Thema Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sessions gemacht. Dabei teilgenommen haben Hannah, Nik, Jeyko, Johannes, Niklas, Robert und Anna.

Bei Sessions erreichen die Teilnehmer bestimmte Skills. Deshalb haben wir zu Beginn Ziele gesammelt, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sessions erfüllt werden sollen, damit diese gut und organisiert ablaufen können. Diese Ziele sind:

  • Sessions haben einen definierten Umfang und Inhalt
  • Sessions haben einen brauchbaren Titel
  • Sessions haben eine verständliche Beschreibung
  • Es ist klar, welche Anforderungen eine Session hat
  • Es ist klar, was man nach einer Session gelernt haben wird
  • Jemand koordiniert die Session
  • Es sind Experten verfügbar, falls notwendig
  • Es wird danach verständlich von Sessions berichtet

Anschließend haben wir uns überlegt, wie wir Sessions so vorbereiten und begleiten/durchführen können, damit diese Ziele erreicht werden. Dabei haben wir folgende Punkte herausgearbeitet:

  • Die Vorbereitung der Session soll spätestens bis , bzw. im Projektmeeting vor der Session stattfinden
  • Es soll eine pädagogische Begleitperson für jede Session und die Vorgespräche geben
  • Folgende Kriterien gelten für den Titel: Es sollte klar sein, an wen sich die Session richtet und grob erläutert werden, was dabei stattfindet
  • Folgende Kriterien gelten für die Beschreibung: Es muss spezifiziert werden,
    • was gemacht wird,
    • welche Tools dafür benötigt werden und
    • wie der Ablauf der Session ist
  • Es gibt eine designierte Ansprechperson, die als Experte fungiert
  • Der Experte hat einen genauen Plan, in welcher Reihenfolge er vorgeht und wie intensiv ein Thema behandelt wird
  • Es findet eine vorherige Absprache zwischen Sessionleiter, pädagogischer Begleitung und Experte statt, sofern diese nicht die selbe Person ist
  • Nach jeder Session gibt es einen Sessionbericht, der gut und verständlich Fomatiert ist und folgende Angaben enthält:
    • Datum
    • Teilnehmer
    • Ergebnisse der Session
    • Arbeitsweg