3D-Druck-Ausprobiersessions

Hi,
ich habe mir neulich einen 3D-Drucker zugelegt und wollte anbieten, mit mir zusammen sich anzugucken, wie man 3D-Modelle erstellt und diese sliced (quasi für den 3D-Drucker übersetzt) . Das ganze soll in Ausprobiersessions stattfinden. Wenn ihr interesse daran habt bewertet einfach diesen Post mit einem Herz und Anmerkungen bitte als Antwort auf diesen Post.

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Bitte einmal abstimmen, in welchem Format ihr lieber an der Session teilnehmen wollt.

  • Gemeinsame Ausprobiersessions
  • Ich bringe euch was bei-Session
  • Ich bringe euch was bei-Session, danach gemeinsam Basteln

0 Teilnehmer

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Teilnehmer:

  • Johannes
  • Robert
  • Mats
  • (Peter)

Zuerst hat Peter uns die Grundlagen des 3D-Drucks gezeigt. Dann haben wir uns nach freien Alternativen zu Tinkercad umgeschaut.

Programme von Peter empfohlen:

  • Tinkercad
  • Thingiverse
  • Cura (Slicer)

Tinkercad ist nicht frei also experimentieren wir mit anderen offenen Cad-Programmen:

  • FreeCad
  • Open SCad (Textbasiert)
  • LibreCad (nur 2D)
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Ich (Mats) werde nach freien Alternative für Thinkercad und Thingverse suchen.

Eine freie Alternative zu Autodesk® Thinkercad® ist Blender™ dieses arbeitet so ähnlich wie Autodesk® Thinkercad®. Blender™ kann ebenso Text, Würfel, Kugeln und vieles mehr erstellen.

.In Blender™ kann man ebenso wie in Thinkercad® eine .STL Datei exportieren.
Diese .STL-Datei kann man dann in Cura importieren wie es auch bei Thinkercad® gemacht wurde, in Cura kann man dann nochmal die letzten Einstellungen treffen. Aus Cura exportiert man dann eine .gcode Datei die dann zum Drucken des Modells genutzt werden kann.

Im Makerspace hatten wir festgestellt, dass Blender ganz anders ist als Tinkercad und deshalb keine wirkliche Alternative ist.

Deshalb hattest du die Aufgabe bekommen, andere Alternativen als Blender zu finden. Denn Blender kannten wir schon und haben es als Alternative ausgeschlossen.

Diesen Teil hast du irgendwie komplett weggelassen.

Ich erinnere mich nicht daran, dass wir Blender ausgschlossen haben. Ich habe es mir auch nochnal angeguckt und finde alle relevanten Funktionen von Thinkercad wieder.

Wir hatten festgestellt, dass es zu kompliziert ist. Zum Beispiel gibt es keine große Auswahl an vorgefertigten Teilen, sondern man muss alles mühselig selber machen.

Wenn das nicht stimmt, müsstest du hier zeigen, dass es doch viele vorgefertigte Formen und Teile gibt.

Es gibt oben einen Button “hinzufügen” der ein Menü öffnet wo man alle möglichen Formen auswählen kann. Wenn man sich kurz mit Blender beschäftigt versteht man es sehr gut

Anders ist es ganz sicher, aber es bleibt ein fantastischer Alleskoenner. Entsprechend viel Einarbeitung braucht es natuerlich.
Aehnlich zum Thingyverse findet man etliche Platformen auf denen Models mit freien Lizenzen heruntergeladen werden koennen.

Abgesehen davon sind OpenSCAD und FreeCAD auch ausgezeichnete CAD Programme. Ich hab fuer kleinere Sachen alle drei schon gerne genutzt.

Hast du selber Tinkercad und Blender verglichen und dabei festgestellt, dass es genau so einfach ist?

Wie sieht es mit Schriften und Text aus? Wie bei dem Beispiel im Makerspace, wo ihr Buchstaben als “Löcher” in ein Rechteck gemacht habt? Kannst du das mit Blender, und ist das da auch ziemlich einfach?

Das ist auch möglich beim Punkt hinzufügen auch Text auswählen.

Das Hauptproblem ist hier vor allem der Zugang zu der Plattform selber. Sie muss insgesamt frei und ohne Altersbeschränkung nutzbar sein.

Das ist Thingverse ja.

In den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen von Thingiverse steht also nichts von einer Beschränkung, wenn man sich registrieren möchte?

Hast du da genau nachgelesen? Ich finde da diesen Absatz:

Wenn du behauptest, das sei frei zugänglich, dann musst du das ja gelesen und komplett verstanden haben und dann zu der Ansicht gekommen sein, dass es kein Problem ist. Dann erklär das bitte hier :relaxed:.

Wo denn? Bei mir gibt es in diesem Menü keine Möglichkeit, Text hinzuzufügen.

image

Bitte geh auch auf meine genaue Frage ein. Ich habe noch viel mehr gechrieben als nur “Text”.

Bitte bau doch mal das Beispiel nach, das wir im Makerspace gedruckt haben und bei dem wir festgestellt haben, dass das in Blender zu kompliziert ist.

Naja, man muss sich bei den Diensten nicht unbedingt registrieren um die Models nutzen zu koennen. So gesehen waeren das zwei paar Schuhe.

Wuerde ich auch gerne mal sehen. Ich finde trotzdem auch, dass es schwierig ist von “zu kompliziert” zu sprechen. Es funktioniert grundlegend anders, ja. Das ist aber ein aehnlicher Standpunkt den die meisten Windows User vertreten, wenn ich Linux als Betriebssystem vorschlage. Es ist nicht unbedingt komplizierter, es funktioniert teilweise nur anders als man es gewohnt ist. Blender ist sicherlich ein Programm das eine lange und steile Lernkurve hat. Entsprechend weit oben ist man aber wenn man die gemeistert hat.

Bitte informiere dich noch einmal über die Grundsätze freier Software. Es ist inakzeptabel, dass eine Untergruppe der Nutzer zweitklassig behandelt wird, weil sie zum Beispiel nur nutzen, aber nicht beitragen darf.

Interessant wäre halt, was mit “Children who wish to register a company account” gemeint ist. Heißt das, die Einschränkung gilt nur für “Company Accounts”? Was ist ein “Company Account”? Der Begriff kommt ansonsten auf der Thingiverse-Website und bei der Registrierung nicht vor.

Aber @skyhopper4697 sagt ja, er habe das recherchiert, daher bin ich gespannt auf seine Erklärung und Sichtweise dazu.

Es geht hier um eine Lösung für Kinder, die mal eben für irgendein anderes Projekt etwas drucken wollen. Die sitzen also in einem Robotik-Workshop und brauchen mal eben irgendein Teil. Ich denke nicht, dass “komm doch mal für ein halbes Jahr in den Blender-Workshop, danach kannst du dann mit Robotik weitermachen” eine gute Herangehensweise ist. Deshalb suchen wir ein Programm, das ähnlich schnell Ergebnisse liefert wie Tinkercad.

Ich und Nik haben festgestellt, dass eine Bohrung in einem Text nicht oder sehr schwer nur möglich ist in Blender.

Ich habe ein Support-Ticket bei Autodesk aufgemacht, ob sie nicht LEOPARD.institute als Single-Sign-On-Provider mit aufnehmen möchten.

Das würde ein Teil der Problematik schon mal lösen.

Update: Thingiverse habe ich auch kontaktiert.